Antigewalt-Training für Jugendliche (Einzel)

Unser Angebot versteht sich als prozessorientierte Arbeit mit curricularen Elementen. Es wird auf die Erfordernisse der Problematik des Jugendlichen individuell und intensiv eingegangen und die Erprobung alternativer Handlungsmodelle wird über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten stützend und reflektierend begleitetet. Die Einbeziehung von Eltern, Betreuern und Lehrern in die Arbeit ist für uns unter systemischen Aspekten unumgänglich. Da nach unserem Verständnis negativ aggressives Verhalten und Gewalt  ein Verhalten ist, dass über Jahre erlernt wird, braucht Veränderung Zeit und die Möglichkeit das Erlernte zu üben. Wir grenzen uns hier deshalb deutlich zu kurzfristigen Angeboten ab.

Am Anfang wird neben einer detaillierten Analyse des Tatgeschehens und einer Konfrontation mit Tat und Folgen zur Feststellung des Tätertypus eine Diagnostik durchgeführt. In der zweiten Phase werden persönliche Lebenssituation und–problematik behandelt, alternative Verhaltensweisen vermittelt; und evtl. Entwicklungsdefizite bearbeitet. Mit der Maßnahme soll frühzeitig eine Verfestigung grenzverletzenden Verhaltens vorgebeugt werden.

Eine besondere Bedeutung kommt einer zeitnahen Intervention und rasche Einbindung in die Hilfemaßnahme zu.

Zielgruppe: weibliche/männliche Jugendliche und junge Erwachse, die
• mehrfach durch aggressives, gewaltbereites Verhalten auffällig geworden sind.
• mehrfach wegen Straftaten in Verbindung mit Gewaltbereitschaft
• wegen einer einmaligen, besonders gravierenden Gewalttat strafrechtlich in Erscheinung getreten sind
Alter: 14 – 21 Jahre
Umfang: 20 Termine (bei Bedarf mehr)
Dauer: ca. 6 Monate
Kosten: 20 x 2  Fachleistungsstunden
Ausschluss: • bei Suizidgefährdung,
• psychiatrischer Indikation
• primäre Drogenabhängigkeit
• Tatbeteiligung an organisierter Kriminalität
Gesetzesgrundlage: KJHG § 27a SGB VIII
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Interessieren Sie sich für unsere Arbeit?

Wir besuchen Sie in ihrer Einrichtung, in ihrem Team oder in ihrem Arbeitskreis und stellen unsere Arbeit im Detail vor. Gerne beantworten wir ihre Fragen, wie zum Beispiel:

●  Was ist der konzeptionelle Ansatz der Fachstelle?
●  Wie kann es gelingen, das Verhalten von grenzverletzenden oder gewalttätigen Menschen zu verändern?
●  Welche Aussagen können über Ursachen und Motivation gemacht werden?
●  Wie “erfolgreich” kann eine Arbeit mit “Tätern” sein?
●  Was kann unsere Einrichtung/Organisation aus der Arbeit mit “Tätern” lernen?

So es unser Arbeitspensum erlaubt, präsentieren wir uns auch mit einem Informations-Stand auf ihrer Veranstaltung, Fachtagung, Ausstellung, etc.

Wir freuen uns auf ihre Anfrage!

Laden Sie uns ein!