Häusliche Gewalt

Unter häuslicher Gewalt verstehen wir das Androhen oder Ausüben von körperlicher, seelischer und anderer Gewaltformen zwischen Erwachsenen, die in einer intimen oder familiären Beziehung stehen oder standen.
Zu uns kommen Männer oder Frauen, die

  • wahrnehmen, dass sie kurz davor sind, ihre Partnerin/ihren Partner körperlich gewalttätig anzugehen
  • einmalig zugeschlagen haben und darüber tief verzweifelt sind
  • bereits in früheren Partnerschaften gewalttätig geworden sind
  • noch nach der Trennung übergriffig, grenzverletzend, bedrohlich oder gewalttätig auftreten (Stalking)
  • bei denen Partnergewalt chronisch ist und Teil einer allgemein gewaltintensiven Lebensführung.

Inhalte der Arbeit sind (u.a.):

  • Verantwortungsübernahme für die Gewalttaten
  • Sensibilisierung für das Erleben der Opfer
  • Analyse der Paardynamik
  • Thematisierung erlebter Gewalt (aktiv und passiv)
  • Herausarbeiten von gewaltfördernden Überzeugungen, Einstellungen und Glaubenssätzen
  • Erlernen von gewaltfreien Konfliktlösungs-Strategien

In der Behandlung wird darauf geachtet, dass die Männer Vereinbarungen oder auferlegte gerichtliche Schutzanordnungen einhalten.

Die Fachstelle für Gewaltprävention ist Mitglied im Dachverband Täterabeit häuslicher Gewalt Grundlage der Arbeit sind die vom Dachverband entwickelten Standards und Empfehlungen für die Arbeit mit männlichen Tätern/Täterarbeit im Rahmen von interinstitutionellen Kooperationsbündnissen.

Zielgruppe: • Männer und Frauen
• Selbstmelder
• Personen mit gerichtlicher Weisung
Alter: ab 18 Jahren
Umfang: in der Regel eine Beratungsstunde pro Woche
Dauer: nach Bedarf
Kosten: Honorarsatz für 1 Std. (Selbstmelder); oder 2 Fachleistungsstunden pro Klient/Woche
Ausschluss: bei Suizidgefährdung, psychiatrische Indikation, primäre Drogenabhängigkeit
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Interessieren Sie sich für unsere Arbeit?

Wir besuchen Sie in ihrer Einrichtung, in ihrem Team oder in ihrem Arbeitskreis und stellen unsere Arbeit im Detail vor. Gerne beantworten wir ihre Fragen, wie zum Beispiel:

●  Was ist der konzeptionelle Ansatz der Fachstelle?
●  Wie kann es gelingen, das Verhalten von grenzverletzenden oder gewalttätigen Menschen zu verändern?
●  Welche Aussagen können über Ursachen und Motivation gemacht werden?
●  Wie “erfolgreich” kann eine Arbeit mit “Tätern” sein?
●  Was kann unsere Einrichtung/Organisation aus der Arbeit mit “Tätern” lernen?

So es unser Arbeitspensum erlaubt, präsentieren wir uns auch mit einem Informations-Stand auf ihrer Veranstaltung, Fachtagung, Ausstellung, etc.

Wir freuen uns auf ihre Anfrage!

Laden Sie uns ein!