Konsum von Kinderpornographie

Der Konsum von Kinderpornografie (KP) hat durch die Popularität des Internets mit seinen niedrigen Zugangsschwellen und einer allgemeinen Verfügbarkeit erheblich zugenommen. Der Gesetzgeber reagiert darauf mit der Einführung neuer Straftatbestände und mit Strafverschärfungen. Gleichzeitig erzielt die Kriminalpolizei zunehmend Erfolge in der Ermittlung und Identifikation von KP-Konsumenten.

Zu diesem Personenkreis gehören:

  • Jugendliche und Erwachsene
  • Menschen, deren sexuelle Neigung seit langem auf Kinder gerichtet ist (Pädosexualität)
  • „normale“ Pornografie-Konsumenten, die mit der Zeit ein besonderes Interesse an Kinderpornografie entwickeln
  • Internet-User, die „aus Versehen“ in den Besitz von Kinderpornografie gelangt sind.

Für diesen Personenkreis bieten wir eine auf den Einzelfall zugeschnitteneBeratung/Behandlung an besteht. Diese umfasst:

  • Eine genaue Analyse des KP-Konsums anhand des KP-Analyse-Protokolls*
  • Eine Prüfung, in wie weit das Risiko eines realen Übergriffs
  • Eine Vermittlung von Wissen über die Art und das Ausmaß der Schädigung der sexuell missbrauchten und abgebildeten Kinder und Jugendlichen.

Besondere Beachtung findet dabei die Tatsache, dass der Konsum von KP suchtähnliche Symptome aufweisen kann. Bei Bedarf werden Module aus der Arbeit mit Sexual(straf)tätern mit den Klienten durchgearbeitet.

* Das KP-Analyse-Protokoll ist ein von der Fachstelle entwickeltes Instrument.

Zielgruppe: • jugendl./erwachsene Kinderpornografie-Konsumenten
• Personen mit gerichtlicher Weisung.
Umfang: 1 x pro Woche ein Termin Einzelarbeit (60 Minuten)
Dauer: nach Bedarf ( in der Regel 6 Monate bis 2 Jahre)
Kosten: Honorar-Satz für 1 Std. (für Selbstzahler) oder 2 Fachleistungsstunden pro Klient/Woche
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Interessieren Sie sich für unsere Arbeit?

Wir besuchen Sie in ihrer Einrichtung, in ihrem Team oder in ihrem Arbeitskreis und stellen unsere Arbeit im Detail vor. Gerne beantworten wir ihre Fragen, wie zum Beispiel:

●  Was ist der konzeptionelle Ansatz der Fachstelle?
●  Wie kann es gelingen, das Verhalten von grenzverletzenden oder gewalttätigen Menschen zu verändern?
●  Welche Aussagen können über Ursachen und Motivation gemacht werden?
●  Wie “erfolgreich” kann eine Arbeit mit “Tätern” sein?
●  Was kann unsere Einrichtung/Organisation aus der Arbeit mit “Tätern” lernen?

So es unser Arbeitspensum erlaubt, präsentieren wir uns auch mit einem Informations-Stand auf ihrer Veranstaltung, Fachtagung, Ausstellung, etc.

Wir freuen uns auf ihre Anfrage!

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